Der Wrap-Baukasten

Wraps selbermachen? Ganz einfach! Bisschen Gemüse, bisschen Beilage, bisschen Soße – uuuund aufrollen!

Wraps sind wirklich super simpel und du kannst sie mit allem füllen, was dir schmeckt. Oder eben das weglassen, was du nicht so gern magst. Und mit Hilfe meines Wrap-Baukastens kannst du gleich loslegen.

Wrap-Zutaten in Glasschüsseln (Frühlingszwiebeln, gegrilltes Fleisch, rote Zwiebeln, Paprika, Tomatenstücke) sowie Tortillas auf einem Teller.

Wrap-Baukasten (für 1 Person)
Tortillas (1- 2)
Füllung (2-3 Portionen)
Gewürze
Soßen und Extras

Tortillas

Zum Sattwerden sind 1-2 Wraps bzw. Tortillas pro Person ideal. Tortillas sind die Teigfladen, die die Wrap-Füllung zusammenhalten – ohne Tortilla kein Wrap. Du kannst fertige Tortillas in den meisten Supermärkten und Discountern kaufen. Ich mag die Tortillas von „Acapulco“ sehr gern, die gibt’s im Bioladen.

Vor dem Füllen solltest du die Tortillas kurz aufwärmen, das geht am besten in der Mikrowelle oder im Backofen (bei 50° Ober-Unter-Hitze, ca. 5 Minuten). Auch auf der Packung findest du meistens eine Anleitung fürs Aufwärmen.

Füllung

Wähle aus den folgenden Komponenten je eine (oder mehrere) aus, damit die Wraps lecker und interessant schmecken:

Wrap-fähiges Gemüse:

  • rohes Gemüse (Salatblätter, geraspelte Karotten, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Gurken, Radieschen)
  • gebratenes Gemüse oder Ofengemüse (Zwiebeln, Pilze, Brokkoli, Paprika)
  • Avocados
  • Sauerkraut

Proteine und „Sättigungsbeilagen“*:

  • Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Kidneybohnen, schwarze Bohnen, Linsen: selbstkochen oder als Konserve kaufen)
  • hartgekochte Eier
  • gebratene Tofuwürfel
  • geriebener Käse
  • gekochter Reis
  • gekochte Kartoffelstücke oder Bratkartoffeln

*eigentlich mag ich diesen Begriff ja nicht so gerne…Ich halte ihn nämlich für eine Beleidigung für die anderen Zutaten – als würden die nicht satt machen! 🙄

Gewürze

Mit Gewürzen und anderen Toppings kannst du deinem Wrap eine bestimmte „Geschmacksrichtung“ geben: So schmeckt dein Wrap mit Kreuzkümmel, Zitronensaft und Tahin (Sesammuß) zum Beispiel ähnlich wie ein Falafel-Sandwich, mit Sojasoße und Koriander bekommt er einen asiatischen Touch und mit Hilfe von Chillisoße und gehackten Erdnüssen geht’s in Richtung Mexiko.

Du kannst die Gewürze entweder vor dem Zusammenrollen auf die Füllung geben oder auch mit der Füllung mischen bzw. anbraten, probier einfach aus was dir besser schmeckt:

  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • (Geräuchertes) Paprikapulver
  • Italienische Kräuter (Basilikum, Thymian, Majoran)

Soßen und Extras

Als krönender Abschluss fehlt jetzt noch eine leckere Soße (oder zwei, ganz wie du magst):

  • Tahin (Sesammuß), Zitronensaft, etwas Wasser, Kreuzkümmel und Salz verrühren (meine Lieblingskombi)
  • Joghurt mit gehackter Petersilie
  • Hummus

Du kannst deinen Wrap natürlich nicht nur mit Soßen verfeiern, sondern zusätzlich mit allen möglichen „Extras“ noch schmackhafter machen. Ich denke da an:

  • Zitronensaft
  • Sojasoße
  • Chillisoße
  • Kräuter (z.B. Petersilie oder Koriander)
  • Sprossen oder Kresse
  • gehackte Nüsse

Wrap „zusammenbauen“

Du hast deine Füllungen, Soßen, Extras und Gewürze ausgewählt? Super, dann hast du es fast geschafft!

Leg zum „Zusammenbauen“ deines Wraps einen angewärmten Tortilla auf einen Teller, füll deine Füllung hinein, gib deine Soße und deine Extras obendrüber und roll ihn auf.

Der Wrap-Baukasten in Aktion

Und nach all der Theorie jetzt noch eine Wrap-Kombination „aus dem echten Leben“, die es gestern bei mir zum Mittagessen gab:

Tortilla: Vollkorn-Tortilla
Füllung: Linsen + Reis + gedünstetes Gemüse (Paprika + Brokkoli) + gebratenes Gemüse (Zwiebeln, Knoblauch, Champignons)
Dips/Soßen: der oben erwähnte Tahindip
Gewürze: Gewürzmischung aus Koriandersamen, Paprika und Chilli + Salz

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

Titelbild: Miguel Andrade, Zutaten-Bild: Szabo Viktor

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