Passivrauchende Babies und Popelzahnpasta

Außerdem in meinen Leseempfehlungen für den März: Wie wir produktiver sein können und wofür selbstgezüchtete Bakterien gut sind.

In meinen Monatsfavoriten teile ich nicht nur Wissenswertes, sondern gerne auch mal Kurioses (und das eine schließt das andere ja keineswegs aus). Nach der rektalen Gonorrhoe aus dem Februar gehts diesen Monat also unter anderem um Zahnpasta auf Basis von syntethischem Nasenschleim.

Fangen wir erstmal ganz harmlos an. Nikita Pandit hat auf Medium eine Reihe interessanter Tipps zum Thema Produktivität zusammengestellt. Der in meinen Augen hilfreichste: Priorisieren! (Und die To-do-Liste auf Diät setzen.)

Alles andere als harmlos ist Zigarettenrauch, soviel ist klar. Eher neu ist allerdings eine Erkenntnis bezüglich Passivrauchen, über Spiegel Online aufklärt. Wenn Schwangere passiv mitrauchen, ist das Risiko, dass ihr Kind mit einem Herzfehler auf die Welt kommt, wohl fünf mal höher, als wenn sie selbst rauchen. Ziemlich krass!

Next up: Naselpopel. Na endlich! Keine Ahnung, wie ich auf diesen Artikel vom MDR gestoßen bin, das ist aber nebensächlich. Denn: Forscherinnen haben herausgefunden, dass Popeln gesund ist! Mit Hilfe der Bakterien in den Nasenpopeln kann der Körper nämlich seine Immunabwehr trainieren. Deshalb soll sogar eine Zahnpasta auf Basis von künstlich hergestelltem Nasenschleim hergestellt werden.

Und zum Schluss noch mehr Bakterien, aber diesmal vom anderen Ende des Körpers: Giuilia Tomasella hat eine Art Chemiebaukasten entwickelt, mit dem sich Zuhause gesunde Vaginalbakterien züchten lassen. Diese werden dann zur Behandlung von Scheidenpilz verwendet, den übrigens 75% aller Frauen mindestens einmal im Leben bekommen. Aline Spantig stellt das Projekt, das bereits von der EU-Kommission ausgezeichnet wurde, auf Edition F vor.

Viel Spaß beim Lesen und Staunen!

Titelbild: Julia Hartnagel

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