Guten Morgen.

Morgens aufzustehen finde ich richtig doof. Um mir den Start in den Tag zu erleichtern, hab ich mir die folgende Morgenroutine antrainiert.

Aufstehen fällt mir jeden Tag auf Neue äußerst schwer. Es gibt ganz selten mal eine Ausnahme, aber meistens ist meine Stimmung richtig miserabel. Ich fühle mich müde, knatschig und genervt und sehe überhaupt nicht ein, wieso ich nicht einfach weiterschlafen sollte.

Wahrscheinlich hilft es auch nicht, dass ich am Vorabend gewöhnlich noch bis weit nach Mitternacht im Internet hänge. Ich weiß ja schon Abends, dass ich Morgens überhaupt keinen Bock haben werde, aufzustehen. Was meine Motivation, schlafen zu gehen, nicht wirklich größer macht.

„Zum Glück“ trinke ich vor dem Schlafengehen meistens noch ein ziemlich großes Glas Wasser, und muss daher spätestens acht Stunden später auch ziemlich dringend pinkeln. Mit voller Blase zu schlafen ist eher ungemütlich, weshalb ich mich nach circa einer Stunde Snoozen dann schließlich doch zum Aufstehen durchringe.

Vom Klo gehts weiter zum Zähneputzen (bis Mitte 20 hab ich nicht verstanden, wieso Menschen das Bedürfnis haben, Morgens Zähne zu putzen. Now I do.), danach Gesicht waschen, Deo drauf, und ab in die Küche Richtung Kaffeepulver.

Filterkaffee mit Kokosöl

Mein Highlight jeden Morgen ist definitiv ein frisch gebrühter Filterkaffee mit Hafermilch und seit neustem wieder bisschen Kokosöl. Vorlage war der allseits gehypte Bulletproof-Coffee. Die Wirkung ist mir nicht so wichtig, aber ich mag den leckeren Geschmack (und Geruch).

Stretching mit Mady

Die Kaffeetasse nehme ich dann mit zu meiner Yogamatte. Dort verbringe ich besten Fall die nächste viertel Stunde damit, mich zu dehnen (manchmal lasse ich mich stattdessen schon wieder vom Internet ablenken, und stretche mich dann so halbherzig nebenher, während ich in meinen Laptop starre).

Auch ohne Internet bin ich die ersten Minuten meistens ziemlich abgelenkt und mit den Gedanken ganz woanders. Spätestens ab der Hälfte bin ich dann aber froh, dass ich grade nicht am Handy hänge, sondern meinen Schultern, Rücken und Becken was Gutes tue.

10 Minuten Meditation

Wenn ich gemütlich durchgestretcht bin, folgen noch zehn Minuten Meditation, manchmal auch nur fünf. Ich bin da nicht so streng mit mir. An manchen Tagen fühlt sich die Meditation wie Zähneputzen an: Nicht super spannend, aber am Ende sehr erfrischend. An anderen wirbelt ein gewaltiges Gedankenchaos durch meinen Kopf und ich mich muss mich regelrecht überreden, trotzdem sitzen zu bleiben.

Unterm Strich weiß ich jedenfalls aus Erfahrung, dass es mir besser geht, wenn ich mir Morgens Zeit genommen habe, zuerst meinen Körper aufzuwecken und danach ein Weilchen still dazusitzen und meine Gedanken vorbeiziehen zu lassen.

Und wie startest du am liebsten in den Tag? Erzähl mal!

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